SYSTEMISCHE AUFSTELLUNGSARBEIT

In der systemischen Strukturaufstellung werden inneren Bilder, die wir über eine Situation, ein Problem oder ein Anliegen haben, nach außen verlagert und symbolisch dargestellt.

In Aufstellungsgruppen geben RepräsentantInnen über ihre Wahrnehmung dem gestellten Thema eine neue Stimme und /oder einen veränderten Focus. Durch den erweiterten Blickwinkel in einer Aufstellung kann ein verbessertes Verständnis für das gesamte System, die Situation oder die Herausforderung entstehen. Viele kennen die Aufstellungsarbeit von den Familienaufstellungen.

Die Teilnahme an Aufstellungen auch als Stellvertreter setzt im Allgemeinen normale körperliche und psychische Belastbarkeit voraus. Aufstellungen haben nicht a priori eine psychotherapeutische Wirkung, ebenso wenig wie dies z. B. für ein Gespräch gelten kann. Die Tiefenwirkung, die eine Aufstellung haben kann, darf aber nicht unterschätzt werden.

 

Eine einfache und direkte Möglichkeit im Einzelsetting ist die Aufstellung mit Figuren oder Gegenständen, die, auf einen Tisch (Familienbrett) oder im Raum gestellt oder gelegt, die Familienangehörigen oder die für das gestellte System wichtigen Personen repräsentieren.

 

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© Petra Sihorsch, Dietmar Herbst